Die versunkene Stadt
Rungholt ist mehr als eine norddeutsche Sage: Die historische Siedlung ist archäologisch belegt und wurde 1362 zerstört.
Rungholt lag in der damaligen Landschaft Strand und wurde bei der schweren Sturmflut von 1362, der sogenannten „groten Mandränke“, zerstört. Die Katastrophe veränderte die Küstenlandschaft grundlegend.
Über Jahrhunderte vermischten sich historische Erinnerungen mit Legenden. Dadurch entstand das Bild einer sagenhaften, versunkenen Stadt, deren Reichtum und Untergang immer wieder neu erzählt wurden.
Moderne archäologische Forschung hat in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Erkenntnisse über die Landschaft und die Lage von Rungholt gewonnen. Damit bleibt der Ort gleichzeitig Teil der Geschichte und der Erzähltradition des Nordens.